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Neues Messgerät zur Einregelung von Luftvolumenströmen: Unerlässlich aus gesundheitlichen, energie- und umwelttechnischen Gründen beginnt jedes Lüftungskonzept für ein Wohngebäude mit der Festlegung der Luftmengen in den Zu- und Ablufträumen. Wird später die Lüftungsanlage in Betrieb genommen, ist es unerlässlich, die Einregulierung der Ventile in den Einzelräumen so durchzuführen und zu dokumentieren, dass die ursprünglich geplanten Luftvolumenströme in den Einzelräumen eingestellt sind. Diese Einregulierung ist eine wesentliche Grundlage für den sachgerechten Betrieb der Lüftungsanlage, da nur so sichergestellt ist, dass die Lüftungstechnik die ursprünglich gestellten Anforderungen auch erfüllt. In der Praxis wird, wenn überhaupt, die Einregulierung der Luftvolumenströme an den Ventilen nur bei der Erstinbetriebnahme durchgeführt. Nachträgliche Überprüfungen und Rückführungen auf die Planung finden wegen fehlender, teurer oder komplizierter Messtechnik nicht statt. Es wurde deshalb auf der Grundlage eines intelligenten Messprinzips ein einfaches Messgerät entwickelt, das Abhilfe schaffen kann. Luftqualitätsindikator: Die Nase ist vielerorts das entscheidende Messgerät für die Art und Dauer von Lüftung und damit nicht selten Hauptschuldiger dafür, dass in der Praxis sehr viel höhere Lüftungswärmeverluste auftreten als in Normrechenverfahren ausgewiesen. Einfache und kostengünstige Messgeräte die den Luftqualitätssensor Nase in vollem Umfang ersetzen können, sind nicht in Sicht. Die Luftqualität im Hinblick auf Wohlbefinden, Gesundheit und Komfort wird bestimmt durch Luftinhaltsstoffe, die von verwendeten Baumaterialien, Farben, Putzmitteln etc., die unabhängig von der Anwesenheit von Personen sind, bestimmt und von Luftinhaltsstoffen, deren Quelle Personen selbst sind. Zu den letztgenannten gehört das CO2, dessen Quelle mit durchschnittlich 20 Liter CO2/h die menschliche Atmung ist. Auf dieser Grundlage beruht die Aussenluftrate von 30 m3/h je Person, die vielfältig zu beobachten ist. Damit kann die CO2-Konzentration als Maß für Luftqualitätsveränderungen herangezogen werden. Neu ist ein kostengünstiges, kalibrierbares Messsystem zur Bestimmung der CO2-Konzentration in Luft. Es steht damit erstmals eine preiswerte Messtechnik zur Verfügung, die dazu eingesetzt werden kann, Luftmengen von Lüftungsanlagen direkt dem Bedarf anzupassen.
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