Normen

Grundlegend für die Messung der Luftdichtheit von Gebäuden sind die beiden Normen DIN EN 13829 und DIN 4108 Teil 7.

 

 

DIN EN 13829

Die DIN EN 13829 beschreibt die Anwendung von Über- und Unterdruck in Gebäuden oder Gebäudeteilen, sowie die Messung der resultierenden Luftvolumenströme in Abhängigkeit von verschiedenen statischen Druckdifferenzen zwischen Innen und Außen.

Die vorliegende Norm dient der Bestimmung der Luftdichtigkeit von Ein-Zonen-Gebäuden. Für die Zwecke dieser Norm können viele Mehrzonen-Gebäude behandelt werden, indem Innentüren geöffnet werden oder in angrenzenden Zonen gleiche Drücke erzeugt werden. Sie behandelt allerdings nicht die Bestimmungen der Luftdurchlässigkeit einzelner Bauteile.

 

 

DIN 4108 Teil 7

Die DIN 4108 Teil 7 befasst sich mit der Luftdichtheit von Bauteilen und Anschlüssen. Die Norm ist allgemein anerkannte Regel der Technik.

Sie enthält Planungs- und Ausführungsempfehlungen sowie Ausführungsbeispiele, einschließlich geeigneter Materialien zur Einhaltung von Anforderungen an die Luftdichtheit von beheizten oder klimatisierten Gebäuden und Gebäudeteilen. Die Ausführungsbeispiele behandeln keine funktionsbedingten Fugen und Offnungen in der wärmetauschenden Hülläche, z.B. Gurtdurchführungen bei Rollladenkästen sowie Briefkästen. Diese Fugen und Öffnungen müssen entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik luftdicht ausgebildet werden.