Prüfstelle Wohnungslüftung

Energieeffizienz

Gegenstand der energiewirtschaftlichen Nachfrage sind im Wesentlichen Brennstoffe und Strom. Sie sind jedoch nicht Gegenstand des eigentlichen Bedarfs. Der Verbraucher will nicht Gas, Öl oder Strom, sondern Wärme, Licht, Kälte usw. Diese Nutzenergien stellt der Verbraucher mit Hilfe von Energiewandlern unter Einsatz der genannten Endenergieträger selbst her. Während seit jeher große Anstrengungen unternommen werden, Endenergie zu erzeugen oder bereitzustellen, ist die optimale Nutzenergieerzeugung im Anwendungsbereich bisher nur für wenige wichtig, obwohl hier ähnlich hohe Optimierungspotentiale ausgeschöpft werden können, wie im Erzeugungsbereich. Das Energieflussbild (Bild 1) zeigt, dass bei der Nutzenergiebereitstellung durchschnittlich rund die Hälfte der eingesetzten Endenergie verloren geht. (31% Nutzenergie - 35% Verluste; bezogen auf die Primärenergie)

 

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Bild 1 - Energieflussbild, © TZWL, 2012

 

Die Energiewandler zählen zu den Investitionsgütern mit überdurchschnittlich hoher Langlebigkeit. Je weniger ein Verbraucher seine Rolle als Produzent von Nutzenergie als Belastung empfindet, desto mehr ist er zum Kauf eines speziellen Energiewandlers bereit und legt sich beim Kauf eines Energiewandlers und dem damit verknüpften Endenergiebezug auf lange Zeit fest. Bei der Verbraucherentscheidung spielt meist die Höhe der Anfangsinvestition eine größere Rolle als die mit der Entscheidung begründeten Folgekosten, obwohl nahezu immer die Folgekosten während der Lebensdauer des Energiewandlers ein Vielfaches der Ausgangsinvestition erreichen.

Bei Großverbrauchern wird die Nutzenergiebedarfsdeckung als technischer Vorgang, als Teil eines Produktionsprozesses verstanden. Dadurch und wegen des noch geringen Anteils der Energiekosten an den Produktionskosten wird der Blick auf betriebswirtschaftlich begründete Chancen, Energiekosten durch Einsparung zu verringern, getrübt. Der Einsatz von Energiedatenerfassungssystemen für das Ganze und für Teilprozesse sowie die Analyse der Daten im Hinblick auf Kosten und Umwelt findet nur in Ausnahmefällen statt. Private Verbraucher sind mit der Aufgabe, die geeignetste, preisgünstigste und ökologisch sinnvollste Variante einer Nutzenergiebereitstellung zu bestimmen, meist überfordert.

 

TZWL hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verbraucher bei der Auswahl geeigneter Nutzenergiebereitstellungen zu unterstützen. Dazu:

  • stellt TZWL spezielle Informationen zur Verfügung,
  • ermittelt TZWL die Gesamtkosten, d.h. die Betriebs-, die Wartungs- und Instandhaltungs- sowie die Kapitalkosten einer Nutzenergiebedarfsdeckung
  • führt TZWL messtechnische Betriebsdatenanalysen durch. Diese dienen zur Feststellung und Vermeidung von unnötigem Energieeinsatz aufgrund von Gewohnheiten und Unkenntnis von Detailbetriebsabläufen im Höchstlast- und mehr noch im Grundlastbereich.

 

TZWL ist bei der Durchführung der Arbeiten an keine Interessen gebunden und gewährleistet höchstmögliche Objektivität und Sachverstand.

 

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